Geburt in Warschau
Maria Salomea Skłodowska wird am 7. November 1867 in Warschau, Polen, geboren. Sie ist das jüngste von fünf Kindern einer Lehrerfamilie. Polen steht zu dieser Zeit unter russischer Herrschaft.
1867 – 1934
Maria Salomea Skłodowska wird am 7. November 1867 in Warschau, Polen, geboren. Sie ist das jüngste von fünf Kindern einer Lehrerfamilie. Polen steht zu dieser Zeit unter russischer Herrschaft.
Mit 24 Jahren zieht Marie nach Paris und schreibt sich als "Marie" an der Sorbonne ein. Sie studiert Physik und Mathematik, lebt in Armut, aber mit unbändigem Wissensdurst.
Marie lernt den Physiker Pierre Curie kennen und heiratet ihn. Es ist Liebe auf den ersten Blick – sowohl persönlich als auch intellektuell. Ihre wissenschaftliche Partnerschaft beginnt.
Marie prägt den Begriff "Radioaktivität" und entdeckt mit Pierre zwei neue Elemente: Polonium (benannt nach ihrer Heimat) und Radium. Die Arbeit in einem zugigen Schuppen ist beschwerlich.
Marie, Pierre und Henri Becquerel erhalten den Nobelpreis für Physik für ihre Forschung zur Radioaktivität. Marie ist die erste Frau, die einen Nobelpreis erhält.
Pierre stirbt bei einem tragischen Verkehrsunfall. Marie ist am Boden zerstört, doch sie übernimmt seine Professur an der Sorbonne und wird die erste weibliche Professorin dort.
Marie erhält ihren zweiten Nobelpreis – diesmal für Chemie – für die Entdeckung von Radium und Polonium. Sie bleibt bis heute die einzige Person mit Nobelpreisen in zwei verschiedenen Naturwissenschaften.
Marie Curie stirbt am 4. Juli 1934 an aplastischer Anämie, verursacht durch jahrzehntelange Strahlenexposition. Ihr Vermächtnis lebt in der Krebsforschung und als Vorbild für Frauen in der Wissenschaft weiter.